Bevor ich den Stecker aus dem Router ziehe …

… ein letzter Gruß von hier zu Euch und ein Danke, ein leises, müdes, handgelenkschmerzendes, packmüdes DANKE an Euch.
Der Großteil ist gepackt und schon auf dem Weg. Abenteuerlich war’s – und ist’s immer noch.
Schrank mit Schnüren über die Garage, Flügel in Teilen durchs Fenster, geschätzte 50 km Tonstudio-Kabel geortet, gezogen, gerollt und verpackt, Müllcontainer gefüllt, die ‚Kammer des Schreckens‘ (Herrn Frischs SperrmüllAntiquitäten-Sammlung) „entschreckt“ und dabei trotz aller panischen Hektik mit unseren Helfern viel gelacht.
Nun sitzen wir wie Camper in Räumen, die auf einmal wie eine Kirche ‚hallen‘, klauben die letzten Reste an Hab und Gut und Verstand und Kraft zusammen … und warten. Warten, dass die Fußböden im neuen Alten oder alten Neuen abgeschliffen und die wichtigsten Wände in den wichtigsten Räumen (Schlafraum, Arbeitszimmer und Küche … der Rest darf warten) gestrichen sind. Letzteres allmählich erweist sich immer mehr zur quälenden Heiterkeit zu Lasten des schwer sächselnden Malermeisters, der wegen der noch fehlenden ‚Dösen‘ fürchtet, der ‚Schloaasch‘ (übersetzt: die Furcht vor dem Stromschlag wegen wegen einiger vom Elektriker noch nicht fertig gestellten Steckdosen) könne ihn treffen, und unserer wachsenden Genervtheit. Mein Autorenherz lacht. So viele schöne Glossen, pardon, Stories hungern in meinen Fingerspitzen nach Befreiung.
Schauen wir mal.
So alles gut läuft, werde ich morgen oder übermorgen den Internetanschluss kappen und beten, dass der neue im Neuen bald bald bald funktionieren wird oder ich in der Lage sein werde, jenes Mobilteil, das hier noch unausgepackt vor mir liegt, anzuschließen und zu begreifen.
Daumen drücken.
Wir sehen/lesen uns hoffentlich bald wieder … dann aus, aufgepasst, Friederike, aus einem klitzekleinen Dörfchen nördlich von Waldmichelbach, in dem alle Straßen den gleichen Namen, dem dortigen Bache entnommen, tragen. Rate!
Nun nehme ich meinen Hut, nein, Zylinder, (danke, liebste Freundin Morgentau!), und verneige mich zum Gruße,
schlapp etwas, genervt und müde und … voller Vorfreude

Ele

8 Kommentare zu “Bevor ich den Stecker aus dem Router ziehe …

  1. Ist es also soweit … wie aufregend.

    Alles alles Gute, dass der Umzug und Einzug gelingen möge und niemand vom Schloch droffe werd …

    Ein ganz ganz lieber Gruß und alle meine Gedanken bei euch,
    Andrea

  2. Ich wünsche einen reibungslosen Umzug, viel neue positive Eindrücke und ein Heim, in dem ihr euch wohl fühlt von Anfang an.

    Alles Liebe und guten Neuanfang
    Beate

  3. Pingback: Von Antworten und Fragen … und Papier! | Bunt und farbenfroh ...

  4. Gaaanz ganz liebe, sehnsuchtsvolle Grüße in ein klitzekleines Dörfchen südlich von Waldmichelbach … auf dass bald ein gut funktionierender, gesicherter elektrischer Steckverbinder installiert wird …

    winkewinke, deine Andrea

  5. Osterkärtchen nicht abgeholt 😦 … die Vermutung liegt nah, ihr steckt immer noch bis zum Hals im Einrichtungsstress.
    Dann eben an dieser Stelle mal wieder ein lieber Gruß und weiterhin viel viel Kraft, alles Gute …
    und viele liebe Grüße!

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